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V-Bahn-Projekt in Grindelwald in der Schwebe

Die Bergschaft Wärgistal lehnt den Baurechts- und Dienstbarkeitsvertrag mit der Wengeneralpbahn AG ab.

Das «V-Projekt» (gelb) soll von Grindelwald-Grund aus den Eigergletscher und den Männlichen erschliessen. Doch regt sich massiver Widerstand gegen das Projekt.
Das «V-Projekt» (gelb) soll von Grindelwald-Grund aus den Eigergletscher und den Männlichen erschliessen. Doch regt sich massiver Widerstand gegen das Projekt.
zvg

An der ausserordentlichen Versammlung vom Dienstagabend wurde die nötige Zweidrittelsmehrheit der Stimmen und der vertetenen sogenannten Kuhrechte verfehlt, wie die Bergschaft mitteilte. Die geplante 3-S-Bahn vom Talboden zum Eigergletscher erhält also kein Überfahrtsrecht.

«Wie es mit dem V-Projekt weiter geht, ist unklar», heisst es in der Medienmitteilung der Bergschaft. Der Ball liegt nun zunächst bei den Stimmberechtigten von Grindelwald.

Sie sollen am 24. Oktober an einer ausserordentlichen Generalversammlung über die Überbauungsordnung und die Zonenplanänderung abstimmen. Ob ein Ja der Grindelwaldner das Projekt retten kann, ist umstritten.

Mit der V-Bahn möchten die Jungfrau- und die Männlichenbahn die Skigebiete oberhalb von Grindelwald neu erschliessen. Der eine Ast der Bahn soll von Grindelwald in Richtung Eigergletscher führen, der andere die bestehende Männlichenbahn ersetzen. Deren Konzession läuft 2016 ab.

SDA/rv

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