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Trauerweide in Biel fällt dem Biber zum Opfer

Die Stadt Biel schützt die Bäume in Ufernähe mit Maschendraht vor dem Biber.

Hat keinerlei Überlebenschance: die angenagte Trauerweide am Bielersee.
Hat keinerlei Überlebenschance: die angenagte Trauerweide am Bielersee.
zvg

Am vergangenen Wochenende fiel eine grosse Trauerweide im Strandbad Biel dem Biber zum Opfer. Die Bilder sind einigermassen spektakulär: Der Stamm wurde über einen Meter hoch angenagt. Der Baum hat keinerlei Überlebenschancen, da der Saft in den freigelegten Holzschichten direkt unterhalb der Rinde zirkuliert.

Die Stadtgärtnerei hat in den letzten beiden Jahren schon etliche Bäume am See mit einem 120 Zentimeter hohen Maschendraht geschützt. Die Schutzmassnahmen würden nun intensiviert, teilte die Stadt mit. Die Massnahme sei nötig, weil immer mehr Biber unterwegs seien, teilte die Stadt am Donnerstag mit.

Der Biber liebt bekanntlich einheimische Stauden und Gehölze, die zur warmen Jahreszeit an den Ufern und im Wasser wachsen. Im Winter bevorzugt er die Rinden von weichem Holz wie Pappeln und Weiden.

SDA/spr

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