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SVP-Grossräte setzen sich für höhere Grimsel-Stauseemauer ein

In Zukunft soll es möglich sein, Anlagen zur Erzeugung von erneuerbarer Energie in Moorlandschaften wie namentlich beim Grimselsee zu errichten.

Die SVP setzt sich für die Erhöhung der Grimsel-Stauseemauer ein.
Die SVP setzt sich für die Erhöhung der Grimsel-Stauseemauer ein.
Keystone

Die Grimsel-Stausseemauer soll nun doch erhöht werden dürfen. Das verlangen die Berner SVP-Grossräte Samuel Krähenbühl und Thomas Knutti. Auf dem Motionsweg wollen sie dafür sorgen, dass der Kanton Bern mit einer Standesinitiative beim Bund vorstellig wird. Krähenbühl und Knutti reagieren damit auf den Entscheid des bernischen Verwaltungsgerichts, wonach der Energiekonzern KWO die Staumauern des Grimselsees wegen dem Moorschutz nicht erhöhen darf.

Einer der Richter hatte erklärt, ein so rigoroser Moorschutz sei angesichts der Diskussion um die Energiewende ein Luxus. Es sei aber nicht an den Gerichten, sondern an der Politik zu entscheiden, ob sich etwas ändern müsse.

Diesen Ball nehmen Krähenbühl und Knutti nun auf, wie sie am Montag mitteilten. Der Ausbau der Wasserkraft sei ein zentrales Element in der Energiestrategie des Bundesrats. Der Moorschutz-Artikel wurde 1987 in die Bundesverfassung aufgenommen, als Volk und Stände die Rothenthurm-Initiative guthiessen. Ziel des Begehrens sei aber nicht die Verhinderung von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie gewesen, machen Krähenbühl und Knutti geltend. Vielmehr sei es darum gegangen, einen neuen Waffenplatz in Rothenthurm SZ zu verhindern.

SDA/mer

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