Studie zu Grossbern: Auch Kehrsatz macht mit

Kehrsatz beteiligt sich an der Machbarkeitsstudie zu einer Grossfusion im Raum Bern. Damit ist die Hälfte der zwölf Gemeinden der Stadtregion mit im Boot.

Grossbern am Horizont: Bilck vom Bantiger auf die Region.

Grossbern am Horizont: Bilck vom Bantiger auf die Region.

(Bild: Manu Friederich)

Der Gemeinderat von Kehrsatz habe sich «nach reiflicher Überlegung» bereit erklärt, bei der Machbarkeitsstudie mitzuarbeiten und sich finanziell zu beteiligen, teilte die Behörde am Freitag mit. Im Moment stehe für den Gemeinderat keine Fusion mit Agglomerationsgemeinden oder der Stadt Bern zwar nicht im Vordergrund. Der Gemeinderat sehe den Schlussfolgerungen dieser Studie aber «mit grossem Interesse entgegen» und habe sich deshalb für eine Teilnahme entschieden. Zumindest für die künftigen Zusammenarbeitsformen unter den Gemeinden erhofft sich die Exekutive der Vorortsgemeinde im Süden der Stadt «aufschlussreiche Ergebnisse».

Mit der Machbarkeitsstudie wollen die Stadt Bern und Ostermundigen abklären, welche Chancen und Risiken eine Fusion mit sich bringen würde. Das hatten die beiden Gemeinden Mitte Dezember angekündigt – gleichzeitig hatten sie die übrigen zehn Kommunen in der Stadtregion Bern ein, bei diesen Abklärungen mitzutun.

Mit dem Entscheid von Kehrsatz ist nun klar, dass sich von den zwölf Gemeinden der Stadtregion die Hälfte an der Machbarkeitsstudie beteiligt. Neben Bern, Ostermundigen und Kehrsatz sind dies Bolligen, Bremgarten und Frauenkappelen, die ihr Mittun in den letzen Wochen angekündigt hatten. Bern und Ostermundigen eine Absage erteilt haben dagegen Köniz, Kirchlindach, Zollikofen, Ittigen, Muri und Wohlen.

awb

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