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Strafuntersuchung läuft weiter

Die Untersuchung, wie Teile des Berichts über die Bieler Sozialdirektion an die Öffentlichkeit gelangten, läuft weiter. Dies obwohl der Bericht nun fast integral veröffentlicht wurde.

Der Bieler Sozialdirektor Beat Feurer.
Der Bieler Sozialdirektor Beat Feurer.
Adrian Moser

Obwohl die Bieler Stadtregierung am Mittwoch den Hubacher-Bericht zu den Zuständen in der Bieler Sozial- und Sicherheitsdirektion veröffentlicht hat, läuft die Strafuntersuchung wegen Amtsgeheimnisverletzung weiter.

Das sagte Biels Vizestadtpräsidentin Silvia Steidle am Mittwoch bei der Vorstellung des Hubacher-Berichts vor den Medien in Biel. Die Amtsgeheimnisverletzung hatte der Bieler Gemeinderat eingereicht, nachdem Auszüge aus dem nicht veröffentlichten Teil des Berichts Anfang November in den Medien zitiert worden waren.

Der Hubacher-Bericht ist am Mittwochmittag in Biel nicht nur Medienvertretern abgegeben worden. Stadtpräsident Erich Fehr sagte, er werde - wie im Herbst schon ein Teil davon - erneut aufs Internet aufgeschaltet. Die Bevölkerung wird ihn sich also anschauen können.

Der Bericht wird veröffentlicht, wie das Regierungsstatthalter Philippe Chételat vorgegeben hat: Er enthält keine Namen - ausser diejenigen der Personen, welche im Zentrum der Affäre rund um Biels Sozialdirektion stehen. Zudem ist eine kleine Passage gestrichen worden. 25 Seiten stark ist der Bericht.

Biels Gemeinderat hofft, dass mit der Veröffentlichung nun «die teilweise giftig geführten Auseinandersetzungen» beendet sind und man zur Sache zurückkehrt. Das schreibt er in einer Mitteilung. Dieser Hoffnung gab am Mittwoch vor den Medien auch Sozial- und Sicherheitsdirektor Beat Feurer Ausdruck.

SDA/zec

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