Stadt und Region Bern unterstützen Botta-Sternwarte

Stadt und Region Bern wollen den Neubau des Observatoriums und Infozentrums der Sternwarte Uecht unterstützen. Sie zahlen knapp 150'000 Franken an das Projekt.

Die Sternwarte Uecht soll mit dem futuristischen Neubau ergänzt werden kann.

Die Sternwarte Uecht soll mit dem futuristischen Neubau ergänzt werden kann.

(Bild: zvg/Visualisierung)

27 Gemeinden der Region erklärten sich bis Ende August bereit, den Ausbau der Sternwarte bei Niedermuhlern mit insgesamt fast 75'000 Franken zu unterstützen. Der Berner Gemeinderat hat nun beschlossen, jeden gesprochenen Franken aus der Region zu verdoppeln, wie er am Montag mitteilte. Für das «Leuchtturmprojekt» kommen aus Stadt und Region damit insgesamt 150'000 Franken zusammen, wie es in dem Communiqué heisst.

Gesamtkosten von 9 Millionen Franken

Der Regierungsstatthalter hatte die Baubewilligung im Juli erteilt. Sobald die Finanzierung gesichert ist, kann das Projekt des bekannten Tessiner Architekten Mario Botta realisiert werden. Die Kosten werden auf etwa neun Millionen Franken veranschlagt. Die Beiträge von Bund und Kanton sowie weitere private Zusagen decken etwa die Hälfte des Finanzierungsbedarfs.

Die Uecht-Stiftung hatte im Juli erklärt, sie wolle die Finanzierung Anfang 2019 gesichert haben. Die Gespräche mit weiteren Partnern für die Restfinanzierung seien im Gang, sagte am Montag Andreas Blaser, der Präsident der Stiftung Sternwarte Uecht. «Wir sind optimistisch, den Zeitplan einhalten zu können und im zweiten Quartal 2019 mit der Realisierung des Projekts beginnen zu können.»

Die Sternwarte auf dem Längenberg besteht seit 1951. Sie genügt laut Stiftung in baulicher und technischer Hinsicht nicht mehr den Anforderungen. Deshalb soll sie mit einem neuen Observatorium ergänzt werden.

SDA/lok

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