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SP-Kantonalpräsidentin wirft SVP Seftigen «Machtdemonstration» vor

Die SP Seftigen tritt nach ihrem Austritt aus der Exekutive nun auch nicht zu den Ergänzungswahlen an. SP-Kantonalpräsidentin Ursula Marti verteidigt die Sektion.

Wirft der lokalen SVP «unkollegiales Verhalten» und die Durchführung einer «Machtdemonstration» vor: SP-Kantonalpräsidentin Ursula Marti.
Wirft der lokalen SVP «unkollegiales Verhalten» und die Durchführung einer «Machtdemonstration» vor: SP-Kantonalpräsidentin Ursula Marti.
Franziska Scheidegger

In der Gürbetaler Gemeinde Seftigen gibt es zurzeit ein Einparteien-System. Nach dem Protestaustritt der drei SP-Mitglieder aus der Dorf-Exekutive haben die verbliebenen vier SVP-Vertreter deren Geschäfte übernommen.

Die lokale SP-Sektion hat nun keine Lust mehr auf Politik und verweigert sich: Sie stellt keine drei Ersatzpersonen, die in stiller Wahl die Sitze hätten erben können, und will auch keine Wahlvorschläge für allfällige Ergänzungswahlen mehr einreichen. «Anscheinend fehlt es der SVP an der Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Minderheit», begründet die SP Seftigen ihren Entscheid in einer Mitteilung.

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