Schilthornbahn will zusätzliche Pisten beschneien

Die Schilthornbahn will den Einstieg ins Skigebiet schneesicherer machen - und oberhalb von Mürren zusätzliche Pisten beschneien.

Zu wenig Schnee in Mürren (hier bei der Abfahrt Allmendhubel). Die Schilthornbahn will nun zusätzliche Pisten beschneien.

Zu wenig Schnee in Mürren (hier bei der Abfahrt Allmendhubel). Die Schilthornbahn will nun zusätzliche Pisten beschneien.

(Bild: Franziska Rothenbühler)

In einem ersten Schritt konnte sich die Bevölkerung äussern. Eine einzige Eingabe wurde gemacht. Das Anliegen soll ins Projekt einfliessen, wie die Bahnverantwortlichen versprechen.

Neu beschneien will die Schilthornbahn Pisten im nördlichen Skigebiet zwischen Allmendhubel und Winteregg, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens vom Montag hervorgeht.

Diese Pisten dienen vielen Wintersportlern als Einstieg ins Skigebiet Mürren/Schilthorn. Rund 40 Prozent der Schneesportler reisen über die Winteregg an. Dementsprechend wichtig sei das Vorhaben für die Destination, wie Bahndirektor Christoph Egger in der Mitteilung zitiert wird.

Erneuter schneearmer Start in die Wintersaison

In einem koordinierten Verfahren sollen gleichzeitig auch die Baugesuchsdossiers für Beschneiungsanlagen auf den Pisten Vordere Kandahar-Schiltgrat-Finel sowie Allmiboden-Maulerhubel-Winteregg erarbeitet, öffentlich aufgelegt und bewilligt werden, wie die Bahnverantwortlichen weiter mitteilten.

Wegen des erneut schneearmen Starts in die Wintersaison erhoffen sich die Bahnverantwortlichen durch die Koordination eine Beschleunigung des weiteren Verfahrens.

Nicht Teil des Verfahrens sind ein ebenfalls geplantes Wasserreservoir und ein neues Betriebsgebäude. Diese Planungen nehmen etwas mehr Zeit in Anspruch, wie aus der Mitteilung hervorgeht.

gbl/sda

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt