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Schiefes Licht auf das AKW Mühleberg – und seinen Direktor

Internationale Inspektoren stellen Mängel in Mühleberg fest – 20 Monate nach ihrem ersten Besuch. Im Visier ist speziell die Abteilung, die der AKW-Direktor früher leitete.

Der Rückstau bei den geplanten Anlageänderungen nicht kleiner geworden: Das AKW Mühleberg.
Der Rückstau bei den geplanten Anlageänderungen nicht kleiner geworden: Das AKW Mühleberg.
Valérie Chételat

Die beschriebene Szene würde man im Kommandoraum eines Atomkraftwerks nicht erwarten: Neben Computern standen Getränke. Angestellte, die nicht zum Team der Operateure gehörten, gingen ohne Erlaubnis ein und aus. Es gab keine Bemühungen, die Anzahl der Personen oder den Lärmpegel in der AKW-Kommandozentrale zu beschränken. «In zwei Fällen überwachte keiner der Operateure die Bildschirme und die für die Anlage kritischen Parameter, als sie dem Briefing zum Schichtwechsel beiwohnten oder diverse Gespräche führten.»

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