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Schadaugärtnerei: Grünes Licht für Zwischennutzung

Auf dem Areal der Thuner Schadaugärtnerei wird eine Zwischennutzung möglich. Dies hat der Regierungsstatthalter entscheiden.

Auf dem Areal der Thuner Schadaugärtnerei sollen vorderhand Parkplätze, eine Aussenfläche für Veranstaltungen, ein Park für Freizeit und Sport sowie Flächen für Pilzzucht und Urban Gardening entstehen. Der Statthalter hat die Baubewilligung erteilt.

Auf dem Areal war ursprünglich der Bau von gegen 80 Wohnungen und Büros geplant. Als sich die Überbauungspläne zu konkretisieren begannen, regte sich plötzlich in der Bevölkerung Widerstand.

Die Stimmberechtigten beauftragten schliesslich die Stadt, das Gelände zu kaufen. In einem Partizipationsprozess soll nun erarbeitet werden, was in Zukunft mit der schön gelegenen rund 17'000 Quadratmeter grossen Landreserve in unmittelbarer Nähe des Schlosses Schadau und des Thunersees geschehen soll.

Ende August reichte die Stadt Thun das Baugesuch für die eine Übergangsnutzung ein. Das Gesuch sieht eine Zwischennutzung von maximal fünf Jahren vor. Einsprachen gingen keine ein.

Der Regierungsstatthalter von Thun hat das Gesuch bewilligt, wie er am Donnerstag mitteilte.

Die Schadaugärtnerei gehörte einst zum Schloss Schadau, das sich die noble Familie de Rougemont im 19. Jahrhundert am Seeufer hatte erbauen lassen. Die französische Importarchitektur im Stile der Loire-Schlösser wurde von den Thunern damals wenig begeistert aufgenommen.

Das Schloss umgab ein weitläufiger Park. In der Gärtnerei züchteten die Bediensteten Blumen und Zitrusfrüchte, damals ein Privileg der Reichen. Die alte Orangerie ist erhalten geblieben.

Heute ist Schadaugärtnerei durch eine Strasse vom eigentlichen Schadaupark getrennt.

(SDA)

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