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Riggisberger richten sich auf Zusammenleben mit Asylsuchenden ein

Die Gemeinde Riggisberg beherbergt seit einem Monat Asylsuchende. Nun geht sie neue Wege – und macht einen Schritt auf die zugezogenen Nachbarn zu.

Damit die Asylsuchenden nicht rumsitzen, sollen sie beschäftigt werden. So könnten diese beispielsweise im Forstwesen mithelfen oder Bachläufe säubern.
Damit die Asylsuchenden nicht rumsitzen, sollen sie beschäftigt werden. So könnten diese beispielsweise im Forstwesen mithelfen oder Bachläufe säubern.
Manu Friederich

«Rumsitzen» ist für Asylsuchende keine Lösung, sagt Beat Meiner, Generalsekretär der Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH). «Sonst könnte die Stimmung in der Bevölkerung rasch kippen.» Genauso sehen es die Gemeindebehörden von Riggisberg – und auch ein Teil der Bewohner der 2400-Seelen-Gemeinde. Sie richten sich aktuell auf ein Zusammenleben mit den 150 Asylsuchenden ein, die seit einigen Wochen ihre neuen Nachbarn sind. In einem Kurs werden diese Woche unter der Federführung der SFH und der Heilsarmee Flüchtlingshilfe, welche die Asylunterkunft betreibt, die Möglichkeiten von Freiwilligenarbeit mit Asylsuchenden geklärt.

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