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Prozess zu tödlichem Autounfall im Berner Jura vertagt

Der Prozess zum Autounfall im Berner Jura, bei dem drei Männer ums Leben kamen, ist bis auf Weiteres vertagt.

Tödlicher Unfall: Rettungskräfte an der Unfallstelle. (Archiv)
Tödlicher Unfall: Rettungskräfte an der Unfallstelle. (Archiv)
Arthur Sieber/Newspictures

Das Gericht will den Experten anhören, der das psychologische Gutachten über den Beschuldigten verfasst hat. Dies hatte der Staatsanwalt beantragt.

Grund waren Differenzen, die während des Prozesses zwischen dem Gutachten und den Angaben des Beschuldigten festgestellt worden waren. Da der Verfasser des Gutachtens derzeit nicht verfügbar ist, soll der Prozess an einem noch nicht bestimmten Zeitpunkt fortgesetzt werden.

Fast zwei Jahre nach dem tragischen Unfall stand seit Dienstag der beschuldigte Autofahrer vor dem Regionalgericht in Moutier. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 38-jährigen Portugiesen eventualvorsätzliche Tötung und einen schweren Verstoss gegen das Strassenverkehrsgesetz vor.

Der Beschuldigte ist der einzige Überlebende des schweren Unfalls, der sich in der Nacht auf den 18. Mai 2013 am Mont Crosin ereignete. Drei Portugiesen im Alter von 29, 31 und 46 Jahren kamen dabei ums Leben.

Der Lenker war gemäss Anklageschrift betrunken. Die vier Männer waren morgens gegen 3 Uhr unterwegs von Tramelan in Richtung St-Imier, als das Auto in einer Linkskurve von der Strasse abkam. Der Wagen stürzte rund 25 Meter über eine Böschung und prallte in angrenzende Bäume.

Die drei Mitfahrer wurden im Fahrzeug eingeklemmt und erlagen ihren Verletzungen noch auf der Unfallstelle. Der Lenker konnte sich trotz schwerer Verletzungen selber befreien und aus dem Wrack steigen.

SDA/zec

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