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Ehre für den Arzt, der Flüchtlinge versteckte

Ostermundigen ehrt den Arzt Peter Zuber, der mit seiner Frau für eine menschlichere Asylpolitik kämpfte und selbst tat, was er für richtig hielt. Nach ihm wurde nun einen Strasse benannt.

Am Dienstag wurde eine Strasse in Ostermundigen zu Ehren von Peter Zuber benannt.
Am Dienstag wurde eine Strasse in Ostermundigen zu Ehren von Peter Zuber benannt.
Adrian Moser
Peter Zuber hat sich durch sein Engagement für Flüchtlinge schweizweit einen Namen gemacht. Dieses Bild zeigt ihn mit seiner Frau Heidi und zwei Flüchtlingen aus Zaire. Aufgenommen wurde das Bild 1987.
Peter Zuber hat sich durch sein Engagement für Flüchtlinge schweizweit einen Namen gemacht. Dieses Bild zeigt ihn mit seiner Frau Heidi und zwei Flüchtlingen aus Zaire. Aufgenommen wurde das Bild 1987.
Keystone
Das Ehepaar Zuber organisierte zahlreiche Verstecke für Flüchtlinge.
Das Ehepaar Zuber organisierte zahlreiche Verstecke für Flüchtlinge.
Hansueli Trachsel (Archiv)
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Von Flüchtlingswelle sprach man auch in den 1980er-Jahren. Tamilen aus Sri Lanka kamen, ein Volk, dessen Namen die meisten noch nie gehört hatten. «Manche hätten zurückgeschickt werden sollen in das Bürgerkriegsland», erinnert sich die 74-jährige Ostermundigerin Heidi Zuber. Dem stellte sie sich entgegen, sie und ihr Mann Peter, der in Ostermundigen eine Arztpraxis betrieb. Sie versteckten Flüchtlinge bei sich im «Waldheim» und leisteten so zivilen Ungehorsam. Medien berichteten darüber. «Die Gemeinde war uns gut gesinnt», findet Heidi Zuber, «sie hätten die Polizei vorbeischicken können».

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