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Noch 3,9 Millionen Franken vom Kanton für International School Gümligen

Zum Schulhaus-Neubau der International School of Berne in Gümligen soll der Kanton Bern 3,9 Millionen Franken beisteuern.

Nicht so viel Geld wie erwartet: Die International School in Gümligen muss mit 3,9 Millionen Franken auskommen.
Nicht so viel Geld wie erwartet: Die International School in Gümligen muss mit 3,9 Millionen Franken auskommen.
Adrian Moser

Dies beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat. Der ursprünglich vorgesehene Investitionsbetrag von 5 Millionen Franken wurde aus Spargründen gekürzt.

Zudem war das Geschäft von der Regierung aufgeschoben worden, weil es Änderungen bei den Besitzverhältnissen der Schule gab. Nachdem die Konzernstruktur der Internationalen Schule nun bereinigt sei, könne der Investitionskredit in der Novembersession dem Kantonsparlament vorgelegt werden, teilte der Regierungsrat am Freitag mit.

Das Projekt sei für den Wirtschaftsstandort von grosser Bedeutung. Eine gute internationale Schule mit einer zeitgemässen Infrastruktur sei beim Standortenscheid von Unternehmen ein zentraler Faktor, schreibt die Regierung weiter.

Mobiliar baut für 29 Millionen Franken

Die Kosten für den Neubau des Schulhauses am Standort Siloah-Süd in Gümligen belaufen sich auf insgesamt 29 Millionen Franken. Der Kantonsbeitrag geht an die Schweizerische Mobiliar Asset Management AG, die den Neubau erstellt. Die International School wird die Anlagen mieten und dank des Kantonsbeitrags einen tieferen Mietzins zahlen.

Bis anfangs 2014 gehörte die International School of Bern (ISBerne) zur internationalen K12-Gruppe, die weltweit im Bildungsbereich tätig ist. Nach einem Umbau der Beteiligungen ist die IS Berne AG nun eine 100-Prozent-Tochter der neu gegründeten Pansophic Learning Gmbh mit Sitz ein Bern. Diese wiederum gehört zur Genfer Safanad-Gruppe.

An der ISBerne werden derzeit 320 Schülerinnen und Schüler im Alter von 3 bis 19 Jahren unterrichtet. Sie stammen aus 45 Nationen und verbringen durchschnittlich 3 bis 4 Jahre an der Schule. Mit dem Neubau werden Raumreserven für bis zu 400 Schülerinnen und Schülern geschaffen.

Die Eltern zahlen Schulgelder. Zudem erhält die Schule jährlich einen Kantonsbeitrag von 2000 Franken pro Schüler der Volksschule.

SDA/hjo

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