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Neue Leistungsverträge für 29 Bieler Kulturinstitutionen

29 Bieler Kulturinstitutionen können in den kommenden vier Jahren mit staatlicher Unterstützung rechnen.

Staatliche Unterstützung wird auch das Theater Orchester Biel Solothurn erhalten.
Staatliche Unterstützung wird auch das Theater Orchester Biel Solothurn erhalten.
Adrian Moser

Der Gemeinderat hat die entsprechenden Leistungsverträge für die Jahre 2016 bis 2019 genehmigt, wie er am Donnerstag mitteilte.

9 Institutionen sind von regionaler Bedeutung, sie werden gemeinsam von der Stadt Biel, den Regionsgemeinden und dem Kanton finanziert. So will es das neue kantonale Kulturförderungsgesetz. 20 lokale Institutionen werden künftig alleine von der Stadt getragen.

Für die meisten von ihnen ändert sich nichts. Mehr Geld erhalten aber das Sommerfestival Pod'Ring und das Kulturlokal Rennweg 26. Hier will der Gemeinderat die zweisprachigen Theaterproduktionen für Kinder und Jugendliche stärken.

Bei den regionalen Institutionen will der Gemeinderat die Stiftung Spectacles français stärker unterstützen und so das französischsprachige Theater in Biel fördern. Die Stiftung soll künftig die zwei Bühnen im Theater Palace und im Théâtre de Poche betreiben.

Mehr Geld ist auch für das CentrePasqu'Art vorgesehen, das aus Sicht der Stadtregierung «ein wichtiger Ort der Begegnung» ist und auch eine Plattform für Kunstschaffende und Fotografierende.

Drei «Verlierer»

Doch nicht alle Kulturinstitutionen werden glücklich mit den Beschlüssen des Gemeinderats sein. Denn im Rahmen des letzte Woche präsentierten Massnahmenpakets 2016 will er bekanntlich die städtischen Zuwendungen an drei regionale Institutionen deutlich kürzen.

Betroffen ist etwa das Theater Orchester Biel Solothurn (TOBS); der Gemeinderat möchte künftig Musiker pro Projekt engagieren statt fest anstellen. Zudem soll das Neue Museum Biel sein Angebot stark herunterfahren, und bei der Stadtbibliothek erhofft man sich Synergien mit der künftigen Campus-Bibliothek.

Auch mit diesen drei Institutionen will der Gemeinderat aber nochmals Leistungsverträge abschliessen. Denn der Verzicht auf bestimmte Leistungen brauche ja eine Vorlaufzeit von mehreren Jahren, schreibt die Stadtregierung zur Begründung.

Nun ist zunächst der Stadtrat am Zug. Er behandelt das Geschäft im April gleichzeitig wie das Massnahmenpaket 2016 . Die Leistungsverträge für TOBS und Stadtbibliothek kommen zudem im Oktober vors Volk.

Die Verträge mit den regional bedeutsamen Institutionen wurden von Stadt, Kanton und Region gemeinsam ausgehandelt. Für die lokalen Institutionen konnte die Stadt Biel allein entscheiden.

(SDA)

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