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Muri investiert in Renovation der Schulhäuser

Das Budget 2018 in Muri-Gümligen ist rot. Dennoch bleiben die Steuern in der Gemeinde tief.

Thomas Hanke, Gemeindepraesident von Muri.
Thomas Hanke, Gemeindepraesident von Muri.
Franziska Rothenbühler

Muri-Gümligen bleibt in den roten Zahlen, jedenfalls sieht es das Budget 2018 so vor. Dieses hat der Grosse Gemeinderat einstimmig gutgeheissen. Budgetiert wird ein Minus von rund einer Million Franken. Der Aufwand wird auf 67 Millionen berechnet. Muri budgetiert damit zum fünften Mal in Folge einen Aufwandüberschuss: «Wir haben das Budget im Griff» sagte Gemeindepräsident Thomas Hanke (FDP). Doch auch 2016 hatte die Gemeinde in ihrem Budget mit einem Defizit gerechnet und letztlich einen kleinen Überschuss erwirtschaftet – weil der Steuerertrag höher ausgefallen war als vorausgesagt. Und so hält der Gemeinderat und das Muriger Parlament auch für das nächste Jahr an einer unverändert tiefen Steueranlage von 1,2 fest. Damit bleibt Muri eine der steuergünstigsten Gemeinden im Kanton Bern. «Und das wollen wir bleiben», sagte Hanke im Rat.

Der Selbstfinanzierungsgrad müsse in den nächsten Jahren im Auge behalten werden, sagte Peter Kneubühler (FDP), Sprecher der Geschäftsprüfungskommission, die sich aber einstimmig für eine Genehmigung des Budgets ausgesprochen hat.

2,8 Millionen für vier Schulhäuser

Ebenfalls hat das Parlament einstimmig den Investitionsplan 2017–2022 zur Kenntnis genommen. Rund acht Millionen Franken sollen nächstes Jahr investiert werden – der grösste Teil davon fliesst in die Bildung. Alleine 2,8 Millionen Franken soll die Renovation und Erweiterung von vier Schulanlagen kosten. Die Gesamtsanierung des Schulhauses Melchenbühl soll im nächsten Jahr eine halbe Million Franken kosten, der Umbau der Turnhalle und des Aulatrakts der Schule Aebnit 200'000 Franken. Die Sanierungen der Schulen sei wichtig, um die Attraktivität der Gemeinde zu erhalten, sagte Gemeindepräsident Hanke in seinem Votum vor dem Parlament.

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