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Münchenbuchsee sagt knapp Ja zu Strassenverkehrsamt

Gegner der Vorlage hatten einen spürbaren Mehrverkehr in der Gemeinde befürchtet.

Auf diesem Areal in Münchenbuchsee würde das Strassenverkehrsamt gebaut.
Auf diesem Areal in Münchenbuchsee würde das Strassenverkehrsamt gebaut.
Franziska Rothenbühler

Die Stimmberechtigten von Münchenbuchsee haben den Weg für die Verlegung des kantonalen Strassenverkehrsamts in ihre Gemeinde geebnet - allerdings nur mit knappem Mehr. 52,5 Prozent sagten am Wochenende Ja zum Baurechtsvertrag mit dem Kanton.

1557 Stimmende hiessen die Vorlage gut, 1410 lehnten sie ab. Die Stimmbeteiligung betrug 45 Prozent, wie die Gemeinde am Sonntag mitteilte.

Der Kanton Bern hatte Anfang Jahr entschieden, das Verkehrsprüfzentrum am Berner Schermenweg nicht zu sanieren und stattdessen einen Neubau in Münchenbuchsee zu planen. Ab 2027 sollen in der Buechlimatt 260 Angestellte des Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamts (SVSA) arbeiten.

Das Areal befindet sich am Rand einer Gewerbezone und liegt nahe der Autobahnausfahrt. Die Besitzer des Grundstücks, Burger- und Einwohnergemeinde, entschlossen sich, ihre Parzellen zu vereinigen und das Grundstück im Baurecht dem Kanton abzugeben.

Doch der Baurechtsvertrag war nicht unumstritten. SP und GFL lehnten ihn wegen vieler offener Fragen an. Die Gegner der Vorlage befürchteten unter anderem einen spürbaren Mehrverkehr durchs Dorf und machten geltend, für die Gemeinde sei das Ganze trotz Baurechtszins ein schlechtes Geschäft.

Die bürgerlichen Parteien SVP, FDP und BDP hielten entgegen, der Kanton Bern sei ein verlässlicher Partner. Zudem gehe es um über 200 neue Arbeitsplätze für Münchenbuchsee. Die Verkehrsfragen müssten später im Zusammenhang mit dem Baubewilligungsverfahren geregelt werden.

(SDA)

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