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Mühleberg-Anwohner suchen ihre Tabletten

Die neue Informationskampagne zum Verhalten bei einem AKW-Unfall stösst in den Leserbrief- und Kommentarspalten auf wenig Gegenliebe. Bei den Behörden melden sich indes vorwiegend Leute, die ihre Jodtabletten nicht mehr finden.

Gefragte Jod-Tabletten: Die Nachfrage ist gestiegen.
Gefragte Jod-Tabletten: Die Nachfrage ist gestiegen.
Keystone

Die «Informationskampagne zum Notfallschutz bei Kernkraftwerken», die der Bund letzte Woche zusammen mit den Kantonen lanciert hat, zeigt Wirkung – in unterschiedlicher Form. Auf Redaktion Tamedia löste der Artikel vom Mittwoch in der Kommentarspalte eine rege Diskussion aus. «Das ist doch nur noch zynisch», schrieb eine Leserin und brachte damit die Stossrichtung der Mehrheit der Kommentare auf den Punkt. Ein «Bund»-Leser schrieb gestern in einem Leserbrief, in den Unterlagen werde ein «anzunehmender Störfall im AKW» verniedlicht. Und ein Mann aus Bern bemängelt die Informationen in einem Brief an das kantonale Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär, der dem «Bund» vorliegt, als unvollständig – unter anderem, weil darin Angaben zum Verhalten bei einer Evakuierung fehlen.

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