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Mühle Hunziken: Wohlwollende Absichtserklärungen

Der Ton im Streit um die Mühle Hunziken wird versöhnlicher. Das heisst nichts.

Ein Bild aus vergangenen Tagen: Peter «Mühli-Pesche» Burkhart in der Mühle Hunziken. (Archiv)
Ein Bild aus vergangenen Tagen: Peter «Mühli-Pesche» Burkhart in der Mühle Hunziken. (Archiv)
Adrian Moser

Im Streit um die Mühle Hunziken in Rubigen scheint sich vordergründig eine Energiewende abzuzeichnen. Am Donnerstag ist die richterliche Frist abgelaufen, innert der sich die jetzigen Betreiber des Konzertlokals zum neuesten Vorschlag aus dem Lager von «Mühli Pesche» äussern mussten. Nach erbitterten Streitigkeiten zeigte sich dieses bereit, die Mühle Hunziken doch an das Leitungsteam um die Gebrüder Fankhauser und seinen Sohn Thomas Burkhart zu verkaufen. Und zwar zu den 3,75 Millionen, die der damalige Kaufkandidat, der Bluesmusiker Philipp Fankhauser ursprünglich unterbreitet habe, in der Folge aber doch von einem Erwerb der Liegenschaft absah.

Am Donnerstag vermeldete Thomas Burkhart auf der Homepage des Lokals, dass er Interesse am Kauf der Mühle Hunziken habe, und dass er optimistisch sei, einen Partner für die Finanzierung zu finden. Der Vorschlag sei ein erfreulicher Schritt in die richtige Richtung.

Nicht unbedingt das Ende des Streits

Wer zwischen den Zeilen liest, wird die Vermutung nicht los, dass es um die Kaufsumme dann doch noch zu Meinungsverschiedenheiten kommen dürfte: Thomas Burkhart spricht von einem Betrag von «rund 3 Millionen» und beruft sich auf eine Schätzung der Liegenschaft im Jahr 2011. Diese betraf indes nur die pure Baulichkeit.

«Mühli Pesche» vertritt den Standpunkt, dass der Wert der Mühle mehr beinhalte als die blosse Hülle. Er verlangt für die diversen Kunstobjekte und für die Konzert GmbH zirka 750'000 Franken zusätzlich. Nun muss das Gericht abschätzen, ob die beiden Vorschläge genug Substanz haben, um den Streit zu beenden. Falls nicht, dürfte es zur Versteigerung der Mühle kommen.

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