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Mobitoil setzt Neonazis auf die Strasse

Die Firma Mobitoil mit Hauptsitz in Kirchberg entlässt wegen extremistischer Aktivitäten mehrere Mitarbeiter. Die Entlassung geht auf Vorwürfe der Berner Antifa-Bewegung zurück.

Auch das Gurtenfestival, das Mobitoil als Vertragspartner hat, will sich über die Partnerfirma weitgehend informieren. (Archivbild)
Auch das Gurtenfestival, das Mobitoil als Vertragspartner hat, will sich über die Partnerfirma weitgehend informieren. (Archivbild)
Adrian Moser

Nachdem die Mutterfirma des auf mobile WCs spezialisierten Unternehmens die Anfang Januar gemachten Vorwürfe unter die Lupe genommen hatte, entliess sie «einige wenige Mitarbeiter». Das teilte sie der «Berner Zeitung» mit, wie diese am Donnerstag berichtete.

Auch der Nachrichtenagentur sda liegt die Mitteilung der Mobitoil-Mutterfirma Looser Holding unterdessen vor. Darin steht, selbstverständlich seien Angestellte frei, im Rahmen der demokratisch verankerten Rechte private politische Aktivitäten zu entfalten.

«Verstossen solche Aktivitäten aber gegen humanistische Grundwerte, Rassismus-Normen oder geltendes Recht, können wir (. . .) ein solches Verhalten (. . .) nicht akzeptieren.»

Die Antifa hatte Anfang Januar geschrieben, Mobitoil beschäftige «eine beachtliche Anzahl Neonazis» aus dem In- und Ausland. Das sei kein Zufall: Entscheidungsträger bei Mobitoil sei ein langjähriger Naziskin und Rechtsrocker aus Burdgorf.

Dieser Mann arbeitet aber weiterhin bei Mobitoil. Er habe sich seit einiger Zeit glaubhaft von der kritisierten extremistischen Szene distanziert, schreibt die Looser Holding.

SDA/agr

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