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Migrationsdienst zeigt Verständnis

Der Ostermundiger Gemeinderat wehrte sich gegen die Anordnung des Regierungsrats, eine Zivilschutzanlage als Notunterkunft für Asylsuchende zur Verfügung zu stellen. Der Migrationsdienst zeigt Verständnis.

Weil Oster­mundigen bereits «eine grosse Verantwortung in Migrations­fragen» übernimmt, will der Gemeinderat nicht weitere Plätze zur Verfügung stellen. (Symbolbild)
Weil Oster­mundigen bereits «eine grosse Verantwortung in Migrations­fragen» übernimmt, will der Gemeinderat nicht weitere Plätze zur Verfügung stellen. (Symbolbild)
Adrian Moser

«Wir können die Haltung des Gemeinderats Ostermundigen absolut nachvollziehen.» Das schreibt Markus Aeschlimann, Geschäftsleiter des Amts für Migration und Personenstand des Kantons Bern, auf Anfrage des «Bund». Der Ostermundiger Gemeinderat wehrte sich am Freitag erneut gegen die Anordnung des Regierungsrats, eine Zivilschutzanlage als Notunterkunft für Asylsuchende zur Verfügung zu stellen. Die Begründung: Oster­mundigen übernehme mit einem Ausländeranteil von 27 Prozent bereits «eine grosse Verantwortung in Migrations­fragen». Ausserdem seien unterirdische Anlagen für die Unterbringung von traumatisierten Flüchtlingen nicht geeignet.

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