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Mehrjährige Strafen für mutmassliche Kioskräuber gefordert

Die Staatsanwältin hat im Prozess um diverse Raubüberfälle auf Burgdorfer Kioske mehrjährige Freiheitsstrafen für die beiden Angeklagten gefordert.

Die beiden mutmasslichen Täter werden angeschuldigt,in Burgdorf Kioske überfallen zu haben (Symbolbild).
Die beiden mutmasslichen Täter werden angeschuldigt,in Burgdorf Kioske überfallen zu haben (Symbolbild).
Reto Oeschger, Archiv

Die beiden mutmasslichen Räuber, die in Burgdorf eine Reihe von Kiosken überfallen haben sollen, sehen sich mit mehrjährigen Haftstrafen konfrontiert. Der eine soll eine Freiheitsstrafe von siebendreiviertel Jahren kassieren, der andere eine solche von sechseinhalb Jahren. Dies forderte die Staatsanwältin am Dienstag.

Im Fall des erstgenannten Angeklagten hat Staatsanwältin Géraldine Kipfer am Dienstag vor dem Regionalgericht Emmental-Oberaargau in Burgdorf allerdings auch beantragt, die Freiheitsstrafe sei zugunsten einer stationären therapeutischen Massnahme aufzuschieben.

Dem jungen Schweizer thailändischer Herkunft wirft Kipfer insbesondere versuchte vorsätzliche Tötung bei einem Überfall auf den Kiosk am Burgdorfer Bahnhof Steinhof vor. Der junge Mann soll sich aber einer ganzen Reihe weiterer Straftaten schuldig gemacht haben, so des bandenmässigen Raubs.

Diesen Vorwurf macht Kipfer auch dem Kollegen des jungen Schweizers, einem jungen Südamerikaner. Für ihn hält die Staatsanwältin einen normalen Strafvollzug verbunden mit einer ambulanten Therapie für richtig. Der Prozess ging am Dienstagnachmittag mit den Plädoyers der Verteidiger weiter. Die Urteilseröffnung findet laut Prozessprogramm am Donnerstag statt.

SDA/hjo

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