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Lysser Kambly-Areal wird wohl Wohngebiet

Die Umwandlung des ehemaligen Kambly-Areals von einem Fabrik- zu einem Wohnareal ist einen Schritt weiter: Die Gemeinde Lyss und die neue Eigentümerin, die Saner AG, haben eine neue Planungsvereinbarung abgeschlossen.

Nachdem die Verhandlungen im vergangenen Sommer ins Stocken geraten waren, ist nun auch der Vertrag unterschrieben worden, in dem die Mehrwertabschöpfung der Gemeinde geregelt wird. Dies nach mehrmonatigen, intensiven Verhandlungen. Das teilten die Gemeinde Lyss und die Saner AG am Freitag gemeinsam mit.

Über die Höhe der Mehrwertabschöpfung vereinbarten die beiden Parteien Stillschweigen, wie es auf Anfrage hiess.

Die Saner AG beabsichtigt, auf dem Areal der 2013 aufgegebenen Biskuit-Fabrik eine Überbauung mit etwa 200 Wohnungen zu realisieren. Das gab Romy Stucker, die Geschäftsführerin der Saner AG in Studen bei Biel, auf Anfrage bekannt.

Hochhaus möglich

Eventuell werden auch Alterswohnungen gebaut. Die Planungsvereinbarung würde auch den Bau eines Hochhauses ermöglichen. Ob ein solches erstellt wird, ist laut Stucker aber noch offen. Etwas mehr als 21'000 Quadratmeter gross ist das Areal.

Noch muss nun die Gemeinde Lyss den Zonenplan anpassen. Danach kann das Baubewilligungsverfahren eingeleitet werden. Frühestens gegen Ende 2016 fahren die Baumaschinen auf.

Die Saner AG ging 2008 aus einer Firma hervor, die Zulieferin für die Uhrenindustrie ist und heute Saner Metallisation heisst. Die Saner AG ist eine Immobilienfirma und hat laut Stucker schon mehrere Überbauungen realisiert. Inhaber Gerhard Saner ist der Gründer der Fondation Saner für Schweizer Kunst in Studen.

(SDA)

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