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Lea kann daheimbleiben

Eine neue Leistung der IV erlaubt es der jungen Berner Mutter Stefanie Mäder, für die Betreuung ihrer schwerbehinderten Tochter Lea Hilfe einzukaufen.

Rahel Bucher

Hat sie einen besonders guten Tag, kann Lea im aufblasbaren Schwimmbecken im Garten baden. Das kommt selten vor. Meist liegt das schwerbehinderte Mädchen auf Kissen gebettet auf dem Boden, spielt mit Holzrasseln oder nuckelt an ihrem Schnuller. Die 9-Jährige kann weder laufen, sitzen noch sprechen. Seit vier Jahren, als Lea einen Atemstillstand hatte – braucht sie zudem rund um die Uhr Überwachung.

An Leas Seite kniet Verena Althaus. Sie singt ein Lied – ganz leise. Althaus ist eine Assistentin, die regelmässig bei der Betreuung von Lea mithilft. Zwei Tage in der Woche ist sie da, kocht, macht die Wäsche, wickelt das Mädchen, wäscht es und isst mit ihm zu Mittag. «Alles geht nur sehr langsam voran», sagt Althaus. Und obwohl die Arbeit sehr anstrengend sei, habe sie nach zehn Stunden oft das Gefühl, fast nichts gemacht zu haben.

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