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Könizer sagen Ja zu Neuorganisation der Wasserversorgung

Köniz übernimmt künftig die Wasserversorgung der Nachbargemeinde Oberbalm.

Für die Neuorganisation der Wasserversorgung sprechen die Könizer insgesamt einen Bruttokredit von 6,3 Millionen Franken.
Für die Neuorganisation der Wasserversorgung sprechen die Könizer insgesamt einen Bruttokredit von 6,3 Millionen Franken.
Adrian Moser

Die Könizer Stimmberechtigten stimmten der Vorlage mit 12141 gegen 787 Stimmen klar zu. Sie beinhaltet auch den Ersatz des Wasserreservoirs Haltenhübeli ob Niederscherli.

Für beide Gemeinden soll nun am Balmberg in Oberbalm ein neues Wasserreservoir mit einem Fassungsvermögen von 800 Kubikmeter für die sogenannte Zone D gebaut werden. Zudem werden neue Leitungen gelegt und alte Reservoirs saniert. Dafür bewilligten die Könizer insgesamt einen Bruttokredit von 6,3 Millionen Franken.

Abzüglich des Kantonsbeitrags von rund 1,9 Millionen Franken und Oberbalms Beitrag von 1,2 Millionen Franken verbleiben rund 3,2 Millionen Franken, für die Köniz aufkommen muss. Diese Lösung belastet die Berner Vorortsgemeinde laut Gemeinderat weniger als eine von Oberbalm unabhängige Sanierung.

Die Initiative für eine gemeinsame Wasserversorgung ging von Oberbalm aus. Die Gemeinde sucht seit längerem eine Lösung für die Sanierung ihrer veralteten Infrastruktur. Zugespitzt hatte sich die Situation im Hitzesommer 2003, als Tanklastwagen Wasser ins Dorf bringen mussten.

(SDA)

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