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Köniz erwartet 1,8-Millionen-Defizit und plant Steuererhöhung

Der Gemeinderat von Köniz erwartet nächstes Jahr ein Defizit von rund 1,8 Millionen Franken.

Einer finanziell dünnen Zukunft entgegen: Köniz rechnet mit einem Defizit.
Einer finanziell dünnen Zukunft entgegen: Köniz rechnet mit einem Defizit.
Adrian Moser

Köniz rechnet mit einem Defizit von 1,8 Millionen Franken für das nächste Jahr. Das geht aus dem Budgetentwurf hervor, den die Exekutive am Donnerstag vor den Medien präsentierte.

Zur Verbesserung der Lage fasst der Gemeinderat mehrere Massnahmen ins Auge. So sollen die Steuern 2016 von 1,49 auf 1,54 Einheiten erhöht werden. Weiter möchte der Gemeinderat Aufgaben streichen und so fünf Millionen Franken sparen. Die steuerfinanzierten Investitionen sollen auf 15 Millionen begrenzt werden.

Im kommenden Jahr sollen die Steuerzahler noch nicht tiefer in die Tasche greifen müssen. Der Voranschlag geht von einem Umsatz von 217 Millionen Franken aus. Das negative Ergebnis sei trotz intensiver Sparanstrengungen nicht zu vermeiden gewesen, schreibt der Gemeinderat.

Der finanzielle Spielraum werde durch nach wie vor steigende Zahlungen in den kantonalen Lastenausgleich eingeschränkt. 2015 dürfte die 60-Millionen-Grenze überschritten werden. Jeder Einwohner von Köniz zahlt mittlerweile 1500 Franken in den Lastenausgleich der bernischen Gemeinden; 2010 waren es noch 1300 Franken.

SDA/hjo

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