Köniz baut beim Liebefeld-Park Parkplätze

Trotz bester ÖV-Anbindung: Wer im Liebefeld-Park spazieren will, soll schon bald vor Ort parkieren können.

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(Bild: Valérie Chételat)

«Alle Könizer Steuerzahler haben den Liebefeldpark mitfinanziert», sagte Toni Eder (CVP) am Montagabend im Könizer Gemeindeparlament. Doch die, die nur mit dem Auto unterwegs seien, könnten diesen gar nicht benutzen: Es fehlen nämlich die Parkplätze. Laut Eder ist dies auch für die drei Jungunternehmer ein Nachteil, die mit ihrer Schiffscontainer-Bar schon bald in ihre erste Saison starten. Auch sie könnten mit den Autofahrern zusätzliche Kunden gewinnen – gerade bei nicht perfektem Wetter sei dies wirtschaftlich essenziell. Elena Ackermann (Grüne) hielt dagegen, dass Parkplätze immer Mehrverkehr auslösen würden. «Die Fussgänger und Velofahrer im Park leiden unter der Belastung durch Lärm und Abgase.» Und zudem sei die Schiffscontainer-Bar bei schlechtem Wetter gar nicht geöffnet.

«In meiner Brust schlagen zwei Herzen», sagte Umweltdirektorin Rita Haudenschild (Grüne). Und mit schwerem Herzen habe sie sich entschieden, den Ruf nach mehr Parkplätzen zu unterstützen. Da selbst ihre Gemeinderätin ihnen die Gefolgschaft verweigerte, blieb die Opposition der grünen Parlamentarier chancenlos. Wo genau die Parkplätze entstehen sollen, ist laut Haudenschild noch unklar. Sicher ist, dass sie nicht auf dem Parkgebiet selber gebaut werden. «Dies wäre nicht zonenkonform.»

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