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Kleines Skigebiet macht aus der Not eine Tugend

Beatenberg im Berner Oberland ist ein kleines Skigebiet. Im Vergleich zu den Topdestinationen geht man dort eigene Wege.

Die Gäste kommen nach Beatenberg wegen der Aussicht – hier vom Niederhorn aus – und wegen der Nähe zu Interlaken.
Die Gäste kommen nach Beatenberg wegen der Aussicht – hier vom Niederhorn aus – und wegen der Nähe zu Interlaken.
Keystone

Der Winter war in Beatenberg nur kurz. Die Saison dauerte von 31. Dezember bis 13. März. Der Betriebsleiter der Niederhornbahn, Bernhard Tschopp will gegenüber der Nachrichtenagentur sda nichts schönreden: Die Saison war schlecht. Mit 5 bis 10 Prozent lag sie unter dem Vorjahr. Der Grund dafür war vor allem das schlechte Wetter. «Im Januar und Februar hatten wir nur einen schönen Sonntag», sagt Tschopp.

Das habe vor allem die Tagestouristen davon abgehalten, am Beatenberg zu schlitteln oder Ski zu fahren. Und die Tagestouristen, zumeist Einheimische sowie Gäste aus dem Raum Bern und Thun, machen im Gästesegment der Destination einen überdurchschnittlichen Anteil von 70 Prozent aus. Aber der Beatenberg ist in seinem Angebot gar nicht so sehr auf die Wintersaison ausgelegt. So hat die vergangene Sommersaison bis Ende Dezember gedauert. Im Unterschied zu grösseren Skigebieten, die einen sehr schwierigen Dezember hinter sich haben, weil es zu warm war, verbucht der Beatenberg mit seinem Sommerangebot einen erfolgreichen Dezember.

Und jetzt, über Ostern, haben die Anbieter, die Niederhornbahn und die Restaurants geschlossen. Tschopp bedauert das zwar, weil «jetzt die Schneeverhältnisse sehr viel besser sind als im Januar und Februar». Doch: «Wir sind grundsätzlich auf den Sommer ausgerichtet», sagt Tschopp. Ab 16. April spannt Beatenberg am Niederhorn mit Niesen und Stockhorn zusammen und startet in die neue Frühjahrs- und Sommersaison. Der Beatenberg macht also aus der Not eine Tugend.

SDA/mer

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