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Kein Ort zum Wohnen

Das Areal des Coop-Verteilzentrums Bern-Riedbach ist unwirtlich. Quartiervertreter kritisieren deshalb den Standort. Hans-Jürg Käser verteidigt das Vorgehen, er bereite sich auf Notlagen vor.

Hinter diesem Zaun befindet sich der Eingang zur Zivilschutzanlage des Coop-Verteilzentrums Bern-Riedbach, wo künftig Asylsuchende leben werden.
Hinter diesem Zaun befindet sich der Eingang zur Zivilschutzanlage des Coop-Verteilzentrums Bern-Riedbach, wo künftig Asylsuchende leben werden.
Adrian Moser

Eingeklemmt zwischen der Strasse und der Eisenbahn liegt das Coop-Verteilzentrum Bern-Riedbach. Es liegt am Ende der Stadt, wo die Recyclingfirma Resag vor einem Jahr ihr neues Werk einweihte und die BLS ihre Werkstätte bauen möchte. Ein robuster Zaun umgibt das Areal. Der Zutritt auf das Gelände ist laut Migrationsdienst des Kantons Bern zum jetzigen Zeitpunkt nicht erlaubt. Auch Coop will die Zivilschutzanlage nicht zeigen, da diese nun vermietet sei. Es bleibt der Blick von aussen: Eine Einöde aus Beton, eine kreisförmige Auffahrt in ein mehrstöckiges Parkhaus, ab und zu ­verlässt ein Lastwagen brummend das Areal. Zu sehen ist keine Menschenseele.

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