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Kanton finanziert Beobachtungskuppeln in Zimmerwald

Die Berner Regierung hat einen Kredit von 860'000 Franken für die Beobachtungskuppel der Sternwarte in Zimmerwald gesprochen.

Die Sternwarte Zimmerwald soll mit zwei Teleskop-Beobachtungsstationen erweitert werden. (Archiv)
Die Sternwarte Zimmerwald soll mit zwei Teleskop-Beobachtungsstationen erweitert werden. (Archiv)
Manu Friederich, Keystone

Die Sternwarte Zimmerwald soll mit zwei Teleskop-Beobachtungsstationen erweitert werden. Die Berner Regierung hat dafür einen Kredit von 860'000 Franken genehmigt. Die Kosten für die Teleskope und die Messgeräte berappt die Universität Bern.

Die Erweiterung ist nötig, weil das Astronomische Institut der Universität Bern, dem die Sternwarte in Zimmerwald angegliedert ist, neue internationale Forschungsprojekte akquirieren konnte, wie der Kanton am Donnerstag mitteilte.

Das Uni-Institut habe weltweit eine führende Stellung bei der optischen Suche und Katalogisierung von deaktivierten Satelliten und anderen «Resten» des Raumfahrtzeitalters. Der Kanton finanziert mit dem Kredit zwei unabhängige, fensterlose Bauten mit Kuppeln aus Kunststoff.

Zimmerwald ist eine von mehreren Sternwarten im Kanton Bern. Für Aufsehen sorgte im Herbst die von einer Stiftung betriebene Sternwarte Uecht in Niedermuhlern. Dort soll ein von Stararchitekt Mario Botta geplantes Observatorium entstehen. Die Finanzierung der dafür nötigen rund 7 Millionen Franken ist aber noch nicht gesichert.

Die Stiftung sucht derzeit nach Sponsoren. Der Kanton Bern hat einen Beitrag an die Planungskosten geleistet und stellte im Oktober einen Unterstützungsbeitrag für eine allfällige Realisierung in Aussicht. Für die Universität Bern würde das neue Observatorium in Uecht die Ausbildung grösser Gruppen von Studierenden «am Objekt» erlauben.

SDA/mis

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