Zum Hauptinhalt springen

Kanton fällt Bäume auf Aareinseln

Auf den neuen Aareinseln bei Rubigen wird gebaut: Der Kanton platziert Blocksteine als Erosionsschutz und fällt Bäume, die bei Hochwasser weggeschwemmt werden könnten.

Die Aare bei Rugiben.
Die Aare bei Rugiben.
Franziska Rothenbühler

Auf den neuen Aareinseln bei Rubigen führt der Kanton Bern in den kommenden zwei bis drei Wochen Bau- und Unterhaltsarbeiten aus. Auf der nördlichen Insel lässt er Blocksteine verlegen, die verhindern sollen, dass das Ufer bei lang anhaltendem hohem Wasserstand erodiert.

Zudem lässt er auf beiden Inseln auf einer Fläche von fünfhundert Quadratmetern Bäume fällen. Er will damit verhindern, dass die Bäume wegen der Erosion von der Aare ausgerissen und flussabwärts gespült werden, wie die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion am Montag mitteilte.

Die beiden Aareinseln wurden 2005/2006 im Rahmen des Projekts zur Renaturierung und zur Verbesserung des Hochwasserschutzes im Gebiet Hunzigenau bei Rubigen geschaffen. Über die nördliche Insel führt - dank zwei Zugangsstegen - ein Fussweg.

Auch Korrekturen am Seitenarm

Auch am damals neu geschaffenen Aare-Seitenarm nimmt der Kanton in den nächsten Wochen Korrekturen vor. Er lässt beim Ein- und Ausfluss des Arms am oberen und unteren Ende der südlichen Insel Kies umlagern, damit das Wasser dort das ganze Jahr über zirkuliert.

In diesen südlichen Seitenarm lässt die ARA Münsingen ihr gereinigtes Wasser einfliessen. Die Gewässerschutzbestimmungen fordern, dass gereinigtes ARA-Wasser in Fliesswasser mündet. Im oberen Aare-Seitenarm stellte der Kanton Bern aber in der letzten Zeit immer weniger Bewegung fest, wie der kantonale Wasserbauingenieur Adrian Fahrni am Montag auf Anfrage sagte.

Im laufenden Winterhalbjahr fliesse vom Aare-Hauptstrang her sogar überhaupt kein Wasser mehr in den südlichen Seitenarm, sagt Fahrni weiter. Das will der Kanton nun ändern. Im nördlichen, unteren Teil des Aareseitenarms ist hingegen der Wasseraustausch gewährleistet.

SDA/zec

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch