Ja zum Kiesabbau in der Rütiweid

Die Firma Kästli kann in Rubigen ein neues Kiesabbau-Gebiet in Angriff nehmen. Die Firma sorgte in früheren Jahren mit illegalem Abbau für Aufsehen.

Das geplante Abbaugebiet in rot auf der Karte.

Das geplante Abbaugebiet in rot auf der Karte. Bild: Daniel Barben

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Die Rubiger ebnen den Weg für den Kiesabbau in der Rütiweid: Die Stimmberechtigten haben die Überbauungsordnung Rütiweid am Wochenende mit 59 Prozent Ja-Stimmen genehmigt.

695 Stimmberechtigte legten ein Ja in die Urne, wie die Gemeinde auf ihrer Website mitteilte. 489 verwarfen die Vorlage.

In der Rütiweid sollen in den nächsten drei Jahrzehnten auf einer Fläche von 22 Hektaren 2,5 Millionen Tonnen Kies abgebaut werden. Der Gemeinde bringt das 4,5 Millionen Franken ein.

Gegner der Vorlage hatten davor gewarnt, ein beliebtes Naherholungsgebiet zu opfern. Auf einer Fläche von fünf Fussballfeldern müsse Wald gerodet werden. Verkehr und Lärm dürften zunehmen.

Die Firma Kästli baut in Rubigen schon seit Jahrzehnten Kies ab, mitunter ohne gültige Bewilligung, wie das Verwaltungsgericht 2017 feststellte. Das Vorkommen im Eichholz dürfte in sieben bis zehn Jahren abgebaut sein. Danach soll der Kiesabbau nordöstlich der Bahnlinie Bern-Thun weitergeführt werden. (sda)

Erstellt: 10.06.2018, 13:44 Uhr

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