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«Gymer«-Zusammenlegung in Thun: Co-Rektorin nimmt den Hut

Die Co-Rektorin des Thuner Gymnasiums Seefeld, Christine Greder-Specht, tritt auf Ende des laufenden Schuljahres zurück.

Trotz Protesten in der Berner Altstadt: Das Gymnasium im Thuner Seefeld wird geschlossen.
Trotz Protesten in der Berner Altstadt: Das Gymnasium im Thuner Seefeld wird geschlossen.
Adrian Moser

Christine Greder-Specht, Co-Rektorin des Thuner Gymnasiums Seefeld, hat ihren Rücktritt bekanntgegeben. Ende des laufenden Schuljahres gibt sie ihren Posten auf. Als Grund gibt Greder-Specht den geplanten Zusammenschluss der beiden Thuner Gymnasien an.

Im vergangenen November hatte das Berner Kantonsparlament im Rahmen einer umfangreichen Spardebatte entschieden, die beiden Thuner Gymnasien zu einer Schule zusammenzuführen. Das Gymnasium im Seefeldquartier soll geschlossen werden. Das Gymnasium «Schadau» bleibt erhalten.

Gegen die drohende Schliessung hatten sich die Seefeld-«Gymeler» mit verschiedenen Aktionen zur Wehr gesetzt. Sie sammelten Unterschriften und demonstrierten für ihren Schulstandort. Allerdings ohne Erfolg. Das Parlament blieb hart und hielt an der Schliessung fest.

Die Co-Rektorin des Seefeld-Gymnasiums habe sich nach Gesprächen mit dem kantonalen Mittelschul- und Berufsbildungsamtes entschieden, die gewählte Strategie und den dafür vorgesehenen Zeitplan nicht mitzutragen, teilte die bernische Erziehungsdirektion am Dienstag mit.

Co-Rektor Niklaus Schefer wird nach Angaben der Erziehungsdirektion das Gymnasium Seefeld im Fusionsprozess vertreten.

SDA/hjo

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