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Gegenvorschlag für Wohninitiative in Köniz

Bei der Abstimmung zur Initiative für bezahlbaren Wohnraum erhalten die Könizer eine Alternative.

Die Initiative «Bezahlbar wohnen in Köniz» fordert reservierten Platz für preisgünstigen Wohnraum bei Ein- und Umzohnungen.
Die Initiative «Bezahlbar wohnen in Köniz» fordert reservierten Platz für preisgünstigen Wohnraum bei Ein- und Umzohnungen.
Adrian Moser

Die Volksinitiative «Bezahlbar wohnen in Köniz», welche die Könizer SP im vergangenen Oktober einreichte, bekommt einen Gegenvorschlag. Der Könizer Gemeinderat hat ihn erarbeitet. Er habe rechtliche und inhaltliche Vorbehalte gegenüber dem Initiativtext, teilte er am Mittwoch mit.

Eine Analyse habe zudem gezeigt, schreibt die Könizer Regierung in der Mitteilung weiter, dass die Situation in den verschiedenen Teilen der weitläufigen Gemeinde unterschiedlich sei. Deshalb brauche es «einen gleichwertigen Gegenvorschlag», der «Unklarheiten beseitigen soll und einfacher umsetzbar ist».

Vorstellung am 15. Juni

Weitere Angaben macht der Könizer Gemeinderat zu seinem Gegenvorschlag nicht. Er wird ihn am 15. Juni der Bevölkerung an einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorstellen.

Die Könizer SP will mit ihrer Initiative das lokale Baureglement so anpassen, dass bei Ein- oder Umzonungen ein Teil der Wohnfläche für preisgünstigen Wohnungsbau reserviert werden muss. Vor allem in Köniz' städtischen Gemeindeteilen würden Wohnungen immer teurer: So begründeten die Sozialdemokraten die Initiative im vergangenen Herbst.

Die Initiative wird vom Mieterverband Kanton Bern, der Sektion Bern-Solothurn des Verbands der Wohnbaugenossenschaften Schweiz sowie vom Gewerkschaftsbund Bern und Umgebung unterstützt.

2267 gültige Unterschriften sammelte die SP. Das sind 267 mehr, als fürs Zustandekommen einer Initiative in Köniz nötig sind.

(SDA)

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