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Erleuchtende Erkenntnisse in Berns Dunkelkammer

22–23 Uhr: Jetzt ist es dunkel. Wirklich? Nein. Wer die Dunkelheit sucht, muss die Stadt Bern hinter sich lassen.

Martin Mutti beobachtet die Sterne – und fotografiert sie. Was dabei entsteht, sehen Sie in der Bildstrecke
Martin Mutti beobachtet die Sterne – und fotografiert sie. Was dabei entsteht, sehen Sie in der Bildstrecke
Franziska Scheidegger
M81 und M82, zwei Galaxien im Sternbild Grosser Bär.
M81 und M82, zwei Galaxien im Sternbild Grosser Bär.
Martin Mutti
Der Saturn, aufgenommen am 16. Juli 2015.
Der Saturn, aufgenommen am 16. Juli 2015.
Martin Mutti
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Schwarzes Loch: Im Gantrischgebiet ist es dunkel, wie sonst fast nirgends.
Schwarzes Loch: Im Gantrischgebiet ist es dunkel, wie sonst fast nirgends.

Nachts muss es doch in Bern auch einmal dunkel werden. Was aber heisst dunkel? Es dämmert uns schwach, wie der Geografielehrer seinerzeit der dösenden Klasse zu erklären versuchte, wie sich der Himmel – bevor er zum Nachthimmel wird – nach und nach verdunkle. Verschwinde die Sonne hinter dem Horizont, beginne zunächst die bürgerliche Dämmerung: In dieser Phase lasse sich draussen noch Zeitung lesen. Gegen ihr Ende hin seien für das blosse Auge die markantesten Himmelskörper sichtbar. Erst deutlich später, wenn sich die astronomische Dämmerung voll entfaltet habe, lasse sich die Frage beantworten, wie viele Sternlein denn überhaupt am Himmelszelte stehen.

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