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Erdbebengefahr für AKW bleibt im Dunkeln

Das Ensi hat endlich die Erdbebenwerte für die AKW, darunter Mühleberg, festgelegt – doch bevor es die Werte bekannt gibt, will die Behörde zuerst die Betreiber anhören.

Was, wenn der Boden schüttelt? Das Ensi hat die Erdbebenwerte für AKW beurteilt.
Was, wenn der Boden schüttelt? Das Ensi hat die Erdbebenwerte für AKW beurteilt.
Adrian Moser

Seit 1999, seit 16 Jahren also, versucht die schweizerische Atomaufsicht, die Stärke möglicher Erdbeben an den AKW-Standorten zu bestimmen. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass die AKW entsprechend nachgerüstet werden können – sodass die Gefahr, dass Erdbeben einen AKW-Unfall auslösen, nicht grösser ist als das berühmte Restrisiko von 1 zu 10'000. Bisher beruhen die Sicherheitsbeurteilungen des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi) auf provisorischen Erdbebenwerten. So auch der Entscheid des Ensi, dass die BKW das AKW Mühleberg noch bis 2019 betreiben darf.

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