Zum Hauptinhalt springen

Eine Stadt muss ihr Stadthaus kaufen

Die Gemeinde Köniz kommt wohl nicht umhin, für 15 Millionen Franken ihr eigenes Gemeindehaus zu kaufen. Der Kauf fällt in Zeiten angespannter Finanzen und wird die Schulden der Gemeinde hochschnellen lassen.

Das städtische Könizer Gemeindehaus: Moderne Architektur und altes Gemäuer ineinander verschachtelt.
Das städtische Könizer Gemeindehaus: Moderne Architektur und altes Gemäuer ineinander verschachtelt.
Adrian Moser

Am Könizer Gemeindehaus gibt es gar nichts auszusetzen. Für die Angestellten ists ein guter Arbeitsort, für die Könizer­innen und Könizer ein Beispiel bürgerfreundlicher Verwaltung und für Kultur- und Politikinteressierte darüber hinaus die Adresse für anregende Veranstaltungen. Nicht ohne Stolz sagt Gemeindepräsident Ueli Studer (SVP): «Das Gemeindehaus ist gewissermassen zur Loeb-Ecke von Köniz geworden.» Ursache dafür ist zu einem wesentlichen Teil die Architektur: Ein Neubau aus Glas umfasst kühn das historische Gemeindehaus. Im Innern trifft die Moderne auf altes Gemäuer, das einst die Aussenfassade bildete. Diese Verschachtelung von alt und neu ist auch zehn Jahre nach der Fertigstellung von besonderem Reiz.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.