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Eine Könizer Sparidee, welche die Defizite hochschnellen liesse

Köniz sucht nach Wegen, einen Teil der einkassierten Baurechtszinsen für den Schuldenabbau einzusetzen. Eine recht knifflige Sache.

Köniz kassiert viel Geld aus Baurechtszinsen. Umstritten ist nun, was damit passieren soll.
Köniz kassiert viel Geld aus Baurechtszinsen. Umstritten ist nun, was damit passieren soll.
Adrian Moser

Köniz betreibt eine aktive Bodenpolitik. Die Gemeinde kauft an wichtigen Orten Boden und gibt diesen später Bauwilligen im Baurecht ab. Diese Politik ist völlig unbestritten, denn immerhin sichert sich Köniz so maximale Mitsprachemöglichkeiten bei der Überbauung der betreffenden Gebiete. Hinterfragt wird allerdings, was mit den eingenommenen Baurechtszinsen von derzeit deutlich über zwei Millionen Franken pro Jahr passiert. Die SVP – sekundiert von BDP, EVP, CVP, GLP und Teilen der Grünen – findet es falsch, diese Millionen einfach in die laufende Rechnung fliessen zu lassen. Immerhin habe die Gemeinde das Land anfänglich ja kaufen müssen. Deshalb sei es angezeigt, wenigstens 30 Prozent der Zinsen für den Schuldenabbau einzusetzen. An der Parlamentssitzung vom Montagabend entschied das Parlament zwar nicht, den Gemeinderat zu dieser Form des Schuldenabbaus zu nötigen. Immerhin wurde die Behörde aber verpflichtet, die Frage jetzt genauer zu prüfen.

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