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Ein «Sündenfall» soll die Landflucht aufhalten

Auf der grünen Wiese entsteht in Unterlangenegg ein neues Einfamilienhausquartier. Die Gemeinde nutzt damit ihre letzte Entwicklungsmöglichkeit. Doch die Opfer sind gross.

In Unterlangenegg werden derzeit 24 neue Einfamilienhäuser gebaut, rund 16'000 Quadratmeter Kulturland gehen verloren.
In Unterlangenegg werden derzeit 24 neue Einfamilienhäuser gebaut, rund 16'000 Quadratmeter Kulturland gehen verloren.
Adrian Moser

«Die Stockhornkette, der Niesen und der Hohgant bilden vor Ihren Fenstern ein prächtiges Panorama»: So werden im Internet neue Einfamilienhäuser in Unterlangenegg angepriesen. Die Gemeinde befindet sich im Grenzgebiet von Oberland und Emmental. Mit dem Auto dauert die Fahrt nach Thun 15 Minuten. Die Häuser sind Teil einer neuen Siedlung, die Bauarbeiten haben kürzlich begonnen. Auf einer Fläche von knapp 16'000 Quadratmetern, was rund zwei Fussballfeldern entspricht, sind zwei Mehrfamilienhäuser und 24 Einfamilienhäuser geplant. Dereinst sollen etwa 140 Personen dort leben. Die Preise pro Haus liegen zwischen 750'000 und 900'000 Franken. Erst die Hälfte ist verkauft.

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