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Ein Geschenk für Frau Hildegard

Vor 1000 Jahren schenkte König Rudolf III. einer adligen Dame die «Oeden zu Mulinberc». Heute ist die Gemeinde vor allem als Standort eines Atomkraftwerks bekannt.

Belastungstest für den Hallenkran im Maschinenhaus mit zwei Centurion-Panzern.
Belastungstest für den Hallenkran im Maschinenhaus mit zwei Centurion-Panzern.
zvg / Archiv KKM
Das Gebäude der Flühlenmühle um 1970.
Das Gebäude der Flühlenmühle um 1970.
zvg / Heimatbuch Mühlenberg
Getreideernte bei Familie Scherler in Allenlüften in den 1950er-Jahren.
Getreideernte bei Familie Scherler in Allenlüften in den 1950er-Jahren.
zvg
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Obwohl selten jemand hingeht, kennen alle Mühleberg. Dort steht nämlich das drittälteste Atomkraftwerk der Schweiz. Doch Mühleberg ist mehr als der Standort eines in die Jahre gekommenen Reaktors. Es blickt auf 1000 Jahre Geschichte seit der ersten schriftlichen Erwähnung zurück. Um das Jahr 1016 schenkten der Burgunderkönig Rudolf III. und Königin Irmingard das Gebiet von «Mulinberc» einer Dame namens Hildegard und ihren zwei Söhnen. Eine Kopie der Schenkungsurkunde befindet sich heute im Walliser Kloster St. Maurice. Dies allerdings ist längst nicht der Beginn der Mühleberger Geschichte. Der älteste Hinweis auf Menschen in der Gegend ist ein Beil aus der Jungsteinzeit.

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