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Der Traum ist gross, aber die Kasse ist zu

Das Bundesamt für Umwelt sagt klar: Auf dem Gurnigel ein Biathlon-Zentrum zu bauen, widerspricht dem Moorschutz. Auch die Finanzierung ist unklar.

Der ehemalige Panzerschiessplatz auf dem Gurnigel: Hier sollte die Biathlonstrecke starten.
Der ehemalige Panzerschiessplatz auf dem Gurnigel: Hier sollte die Biathlonstrecke starten.
Franziska Rothenbühler
Die Anlage war der lang gehegte Traum von Hans-Rudolf Segessenmann.
Die Anlage war der lang gehegte Traum von Hans-Rudolf Segessenmann.
Franziska Rothenbühler
Segessemann hingegen fand, das Projekt werte die Gegend ökologisch auf.
Segessemann hingegen fand, das Projekt werte die Gegend ökologisch auf.
Franziska Rothenbühler
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Der Wintersportexperte Hans-Rudolf Segessenmann will – endlich – seinen langjährigen Traum von einem nationalen Biathlon-Trainingszentrum auf dem Gurnigel umsetzen (siehe «Bund» von gestern) und vertritt den Standpunkt, auch der Moorschutz sei kein wirklicher Hinderungsgrund. Zwar tangiere sein Projekt eine Moorlandschaft von nationaler Bedeutung. Aber genau genommen werde die Gegend durch das Projekt «ökologisch aufgewertet», weil Teile der fürs Projekt genutzten Panzerschiessplatte mit einem künstlichen Hochmoor bepflanzt werden könne.

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