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Der Platz für Jenische ist weiterhin Fiktion


Der von der Gemeinde Muri anfänglich für September angekündigte provisorische Standplatz für jenische Fahrende verzögert sich weiter – für unbekannte Dauer.

Der Standplatz für Fahrende in Muri wird vorerst nicht Realität.
Der Standplatz für Fahrende in Muri wird vorerst nicht Realität.
Valérie Chételat (Archiv)

Obwohl Muri fürs Gebiet Froumholz schon vor 20 Jahren eine Zone für Fahrende beschlossen hatte, scheiterte die konkrete Umsetzung bislang «infolge offener rechtlicher Erschliessungsfragen», wie die Gemeindebehörde am Dienstag mitteilte.

Muri will nun wenigstens im Rahmen früherer Jahre einigen Fahrenden Gastrecht gewähren: Eine Familie von Schweizer Fahrenden darf von Ende Oktober bis Ende März auf dem Parkplatz des Schützenhauses überwintern. Dort ist justement ausreichend Platz für die zwei Wohnwagen und den Kinderwohnwagen der Familie. Der Druck auf die bernische Justiz-, Gemeinden- und Kirchendirektion, die Suche nach Halteplätzen weiterzuführen, bleibt nach der Verzögerung in Muri unvermindert hoch.

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