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Der Befreiungsschlag von Saanen

Die Gemeindeversammlung von Saanen entscheidet am Freitag über die Zukunft der Gstaader Bergbahnen. Das marode Unternehmen ist ein Fass ohne Boden und Zankapfel des ganzen Saanenlandes.

Der frühere Verwaltungsrat vom Rellerli will sine Bahn nicht opfern.
Der frühere Verwaltungsrat vom Rellerli will sine Bahn nicht opfern.
zvg

Das Wintertourismusgeschäft läuft nicht gut. Immer weniger Leute fahren Ski, die Kundschaft der Bergbahnen schrumpft seit Jahren. Hinzu kommt, dass Bergbahnunternehmen oft komplizierte Gebilde sind. Mit dem Bau weiterer Skilifte und Bergbahnen sind mit der Zeit grössere Skigebiete entstanden. Die einzelnen Gesellschaften fusionierten zwar. Aber die Anlagen, jede mit einer eigenen Geschichte, konkurrenzieren sich. Das zeigte das Beispiel der Bergbahnen Meiringen-Hasliberg, sie waren vor drei Jahren in der Nachlassstundung. Jetzt steht den Bergbahnen Destination Gstaad (BDG) das Wasser bis zum Hals. «Bei fortschreitenden Verlusten im selben Ausmass wie heute muss die BDG in kurzer Zeit per Gesetz saniert werden», hiess es kürzlich an einem Informationsanlass.

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