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Das Sonnenenergie-Potenzial in Köniz

In der Gemeinde Köniz könnte knapp ein Fünftel des jährlichen Stromverbrauchs durch eigenen Solarstrom gedeckt werden. Bis 2035 will Köniz 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien beziehen.

Das Solarkataster der Gemeinde Köniz zeigt das mögliche Potential von Solarstrom und thermischer Solarenergie auf Hausdächern in Köniz.• Rot: sehr gut mittlere Einstrahlung grösser als 1'200 kWh/m2/Jahr • Orange: gutmittlere Einstrahlung grösser als 1'000 kWh/m2/Jahr • Gelb: mässigmittlere Einstrahlung grösser als 800 kWh/m2/Jahr • Blau: schlechtmittlere Einstrahlung kleiner als 800 kWh/m2/Jahr
Das Solarkataster der Gemeinde Köniz zeigt das mögliche Potential von Solarstrom und thermischer Solarenergie auf Hausdächern in Köniz.• Rot: sehr gut mittlere Einstrahlung grösser als 1'200 kWh/m2/Jahr • Orange: gutmittlere Einstrahlung grösser als 1'000 kWh/m2/Jahr • Gelb: mässigmittlere Einstrahlung grösser als 800 kWh/m2/Jahr • Blau: schlechtmittlere Einstrahlung kleiner als 800 kWh/m2/Jahr
zvg, Geopportal Köniz

Ein Fünftel der Stromverbrauchs der Gemeinde Köniz könnte über Solarstrom gedeckt werden. Das zeigt der «Solarpotenzialkataster», den die Behörden am Dienstag im Internet aufgeschaltet haben.

Bis 2035 80 Prozent aus erneuerbaren Energien

Der Kataster stellt alle geeigneten Dachflächen für die solare Strom- und Wärmegewinnung dar. Als Grundlage dienen aktuelle Luftbilder, die Grundrisse aller Gebäude aus der amtlichen Vermessung sowie die exakten Einstrahlungsdaten. Köniz gehört nach eigenen Angaben zu den ersten Gemeinden im Kanton Bern, die ihren Einwohnern diesen Dienst anbietet. Vermerkt werden Ausrichtung, Neigung, Fläche, Einstrahlung und der zu erwartende elektrische Ertrag.

Das neue Instrument soll dazu beitragen, dass vermehrt Solaranlagen gebaut werden. Das realistische Potenzial für die Produktion von Solarstrom liege bei etwa 40 Gigawattstunden pro Jahr, hiess es an einer Medienorientierung. Das entspreche etwa 19 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs von Köniz. Die Gemeinde hat sich zum Ziel gesetzt, dass im Jahr 2035 insgesamt 80 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien gedeckt wird. Die Photovoltaik sei von grosser Bedeutung, betont der Gemeinderat - denn im Gegensatz zu einer Gemeinde im Berggebiet bestehe kaum Potenzial für die Produktion von Strom aus Wind- und Wasserkraft.

SDA/jb

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