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Das Handicap der Stadtberner Freisinnigen

Die Stadt-FDP hat seit Jahrzehnten ein Problem mit linksliberalen Köpfen – dies zeigt sich erneut im Streit um Stadträtin Claudine Esseiva.

In welche Richtung soll es mit der FDP gehen? FDP-Stadträtin Claudine Esseiva (rechts) mit ihren Parteikollegen Christian Wasserfallen und Christa Markwalder.
In welche Richtung soll es mit der FDP gehen? FDP-Stadträtin Claudine Esseiva (rechts) mit ihren Parteikollegen Christian Wasserfallen und Christa Markwalder.
Franziska Rothenbühler

Er wehre sich gegen die Aussage, dass die FDP Stadt Bern frauenfeindlich sei, sagte deren Präsident. «Aber es stimmt vielleicht: In unserer Partei ist man es sich nicht so gewöhnt, dass Frauen sich pointiert äussern.» Das Zitat ist nicht von heute, es stammt aus dem Jahr 2003. Der Präsident hiess damals Christoph Stalder. Er sprang interimistisch in die Lücke, nachdem die linksliberale Annemarie Lehmann als erste Frau an der Spitze der Stadtberner FDP das Handtuch geworfen hatte. Das Zitat scheint erstaunlich aktuell zu sein.

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