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Burgdorf öffnet Zivilschutzanlage für Asylsuchende

Die Stadt Burgdorf stellt ab Anfang September eine Zivilschutzanlage für die Unterbringung von Asylsuchenden zur Verfügung.

Die Stadt Burgdorf prüfte diverse Gebäude und stellt nun die Zivilschutzanlage Lindenfeld als Notunterkunft zur Verfügung.
Die Stadt Burgdorf prüfte diverse Gebäude und stellt nun die Zivilschutzanlage Lindenfeld als Notunterkunft zur Verfügung.
Adrian Moser (Symbolbild)

Der Kanton Bern kommt so zu weiteren rund hundert Plätzen für Asylsuchende. Bern sieht sich, wie andere Kantone auch, mit einem starken Zustrom an Asylsuchenden konfrontiert. Vor allem Menschen aus Eritrea und Syrien kamen diesen Sommer in die Schweiz. Dort mangelt es vielerorts an Unterbringungsmöglichkeiten.

Ende Juli erachtete die Berner Kantonsregierung den Kapazitätsengpass für so prekär, dass sie die Situation zur Notlage erklärte. Damit konnte der Kanton die Gemeinden in die Pflicht nehmen, damit diese mehr Plätze zur Verfügung stellen.

Die Stadt Burgdorf prüfte laut Mitteilung vom Montag diverse Gebäude und stellt nun die Zivilschutzanlage Lindenfeld als Notunterkunft zur Verfügung. Die Betreuung der Asylsuchenden übernimmt die Firma ORS Service AG.

Die Anlage wird ab Anfang September zur Verfügung stehen. Die Stadt Burgdorf will nach eigenen Angaben damit ihre Verantwortung wahrnehmen und einen «konstruktiven Beitrag an das gegenwärtig herrschende weltweite Flüchtlingsdrama leisten».

Die Anwohner der Zivilschutzanlage Lindenfeld wurden in einem Schreiben über das Vorhaben der Stadt informiert. Für Fragen und Anliegen der Bevölkerung wird ab Anfang September eine Hotline in Betrieb genommen.

Im Frühling und Sommer kamen vor allem viele Menschen aus Eritrea und Syrien in die Schweiz, wie aus der Mitte Juli veröffentlichten Asylstatistik des Bundesamtes für Migration (BFM) hervorgeht.

Das BFM begründete Mitte Juli den Anstieg unter anderem mit der Zahl der Migranten, die auf dem Seeweg von Libyen her in Süditalien eintreffen. Die libysche Regierung habe die Kontrolle über weite Küstenregionen verloren, dies ermögliche es Schlepperorganisationen, praktisch ungehindert zu operieren.

SDA/rv

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