Bolligen will Schulsozialarbeit einführen

Lange nahmen die Jugendarbeiter in Bolligen auch Aufgaben aus dem Bereich der Schulsozialarbeit wahr. Nun plant die Gemeinde eine neue Lösung.

Am Dienstag wurde über die Schulsozialarbeit in Bolligen informiert.

Am Dienstag wurde über die Schulsozialarbeit in Bolligen informiert.

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Der Schritt sei «naheliegend» und der Bedarf «ausgewiesen», sagte Gemeinderat Thomas Zysset (SP). Die zeitlichen Ressourcen der offenen Kinder- und Jugendarbeit reichten nicht mehr aus. Darum soll ein Pensum von 80 Prozent für die Schulsozialarbeit geschaffen werden. Grundsätzlich will die Gemeinde Bolligen aber an seinem speziellen Modell festhalten, wie Zysset am Dienstag an einer Medienkonferenz betonte. Man habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Das heisst, dass die Jugend- und die Schulsozialarbeit von den gleichen Personen ausgeführt wird. Zwei Personen sollen je zur Hälfte als Jugend- und als Schulsozialarbeitende angestellt werden.

Die neue Lösung bringt auch eine finanzielle Bereinigung, denn nach den kantonalen Vorgaben dürfen die Leistungen der Schulsozialarbeit nicht von der Kinder- und Jugendarbeit erbracht werden, weil diese über die Gesundheits- und Fürsorgedirektion und nicht über die Erziehungsdirektion abgerechnet wird. Bisher stand man mit der Finanzierung eher «quer in der Landschaft». Die jährlichen Kosten für die Schulsozialarbeit betragen 104 000 Franken. Bolligen muss davon 93 600 Franken übernehmen. Die Gemeindeversammlung wird am 12. Dezember über die auf das Schuljahr 2018/2019 geplante Einführung entscheiden. (Der Bund)

Erstellt: 14.11.2017, 19:57 Uhr

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