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Bolligen: Amtsinhaber unter Druck

Rudolf Burger kandidiert für eine dritte Amtszeit. FDP und BDP machen ihm Konkurrenz.

Burger unter Druck: Kathrin Zuber-Merki (FDP) und Martin C. Kaufmann (BDP) machen Rudolf Burger (Bolligen parteilos) das Bolliger Gemeindepräsidium streitig.
Burger unter Druck: Kathrin Zuber-Merki (FDP) und Martin C. Kaufmann (BDP) machen Rudolf Burger (Bolligen parteilos) das Bolliger Gemeindepräsidium streitig.
Beat Schweizer

Vor acht Jahren war Rudolf Burger von Bolligen Parteilos mit einem Schlagwort angetreten, das auch Barack Obama in den USA erfolgreich benutzt hatte: Wechsel. Tatsächlich zeigten sich die Bolligerinnen und Bolliger offen und wählten Burger ins Amt. Der damalige «Bund»-Vizechefredaktor setzte sich im zweiten Wahlgang mit grossem Vorsprung gegen den Landwirt Erich Sterchi (SVP) durch. Margret Kiener Nellen (SP) war im ersten Wahlgang nur auf dem dritten Platz gelandet und zog sich enttäuscht zurück. Im zweiten Wahlgang tendierte die SP zu Burger, wie es damals hiess. Nicht zuletzt deshalb holte Burger einen klaren Sieg und wurde Gemeindepräsident.

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