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Bieler Radium-Deponie keine Gefahr für Trinkwasser

Das Sickerwasser auf der ehemaligen Deponie Lischenweg in Biel stellt keine Gefahr für die Gesundheit dar. Zu diesem Schluss kommt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nach Messungen der Radioaktivität.

Am Montag wurde flugs eine Pressekonferenz einberufen. Barbara Schweickert, Bieler Umweltdirektorin, sowie Erich Fehr, Bürgermeister von Biel, räumten Fehler ein.
Am Montag wurde flugs eine Pressekonferenz einberufen. Barbara Schweickert, Bieler Umweltdirektorin, sowie Erich Fehr, Bürgermeister von Biel, räumten Fehler ein.
Der höchste gemessene Wert wurde Anfang Jahr entdeckt. Eine Gefährdung für die Bevökerung besteht gemäss Bundesamt für Gesundheit nicht.
Der höchste gemessene Wert wurde Anfang Jahr entdeckt. Eine Gefährdung für die Bevökerung besteht gemäss Bundesamt für Gesundheit nicht.
Im Aushub wurde 2012 radioaktives Radium entdeckt.
Im Aushub wurde 2012 radioaktives Radium entdeckt.
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An zehn Stellen wurden Wasserproben in einer Tiefe von zwei bis fünf Metern genommen. In sechs von zehn Fällen seien im Vergleich zu natürlichem Grundwasser keine erhöhten Radium-Werte gefunden worden, schreibt das BAG.

In drei weiteren Fällen betrugen die Werte zwischen 37 und 43 Millibecquerel pro Liter (mBq/l), einmal sogar 173 mBq/l. Der Richtwert der EU für Radium-226 im Trinkwasser liegt laut BAG bei 500 mBq/l. Sowieso werde im Einflussbereich der ehemaligen Deponie kein Trinkwasser entnommen, schreibt das BAG.

Auf einem Teil der ehemaligen Deponie befindet sich heute eine Wohnsiedlung. Auf dem nicht bewohnten Teil des Gebiets waren beim Bau der Autobahn radioaktive Altlasten aus der Uhrenindustrie entdeckt worden, wie Anfang Juni dieses Jahres publik wurde.

Das BAG mass darauf die Radioaktivität im Wohngebiet. Bereits Ende Juni teilten die Bundesbehörden mit, in der Luft seien keine gesundheitsgefährdenden Werte gefunden worden.

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