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Bieler Lehrer soll Dutzende anonyme Briefe verfasst haben

Ein Lehrer des Bieler Oberstufenzentrums Les Platanes wird sich wegen Verleumdung und übler Nachrede vor Gericht verantworten müssen.

Der Lehrer soll verleumderische Briefe an Kollegen versandt haben (Symbolbild).
Der Lehrer soll verleumderische Briefe an Kollegen versandt haben (Symbolbild).
Adrian Moser

Ein Lehrer des Bieler Oberstufenzentrums Les Platanes hat mehrere Klagen am Hals, nachdem er als Urheber von anonymen Briefen verleumderischen Inhalts enttarnt wurde.

Im Mai und Juni soll er mehrere Dutzend solcher anonymer Briefe an die Partnerinnen von Lehrerkollegen geschrieben haben. Ein Sprecher der Kantonspolizei bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht im «Journal du Jura» und im «Bieler Tagblatt».

Der Lehrer ist demnach teilweise geständig. Die Briefe enthielten persönliche Anschuldigungen über angebliche Seitensprünge von Lehrern. Laut den Zeitungsberichten wurde das Arbeitsklima durch die diffamierenden Schreiben stark belastet.

Am 26. Juni konnte die Polizei den Autoren überführen. Er ist seither freigestellt. Die Kolleginnen und Kollegen hatten ihn seit längerem in Verdacht, denn schon seit vergangenen Winter sei er durch sonderbares Verhalten aufgefallen. So habe er erklärt, im Namen der Heiligen Jungfrau Maria zu handeln und die reine Wahrheit über Stimmen zu empfangen.

SDA/hjo

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